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Mallorca Geheimtipps: Diese 5 Ausflüge In Mallorca Sind Ein Muss

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November 6, 2019
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Mallorca. Mehr als Ballermann.

Die beliebte Mittelmeerinsel Mallorca, die aufgrund der vielen deutschen Touristen auch oft als 17. deutsches Bundesland bezeichnet wird, ist vor allem als Party- und Badeinsel bekannt. Viele Urlauber wissen jedoch gar nicht, dass die kleine Baleareninsel noch viel mehr zu bieten hat als Party-Strände und All-Inclusive-Resorts.

Bei meiner letzten Reise nach Mallorca habe ich mir selbst zur Aufgabe gemacht, mindestens fünf versteckte Orte abseits der typischen Touri-Regionen zu finden. Orte, die kaum jemand kennt und die kaum jemand besucht, während er auf Mallorca lieber am Strand Sonne tankt.

Von funkelnden Bergseen über Panorama-Wanderwege bis hin zu versteckten Canyons und blauen Lagunen – Mallorcas Natur ist vielfältig und bietet ein einzigartiges Reiseerlebnis und unvergessliche Ausflüge für Outdoor-Junkies  und jeden, der den Weg aus dem Hotel raus findet.

Wenn ihr also bei eurer nächsten Reise auf die Balearen auch mal dem Hotelstrand entfliehen und die wahre Schönheit der Insel kennenlernen wollt, dann solltet ihr euch die folgenden Ausflüge auf Mallorca mal notieren!

Torrent de Pareis View

Auf der Suche nach Geheimtipps in Mallorca? Diese 5 Ausflüge sind ein absolutes Muss!


1. Cala Murta

Eines unserer Highlights während unserer Mallorca-Reise war definitiv der Tagesausflug zum wunderschönen Cap de Formentor, dem nördlichsten Punkt der Insel.

Während man der Serpentinenstraße von Port de Pollença aus folgt, hat man schon unglaublich tolle Blicke auf die Bucht von Port de Pollença und die Nordküste, die an windigen Tagen voll mit Seglern ist. Man erreicht irgendwann einen kleinen Parkplatz am Straßenrand, von dem aus man zu einem Aussichtspunkt hochwandern kann. Es dauert nur ca. 5min und absolut empfehlenswert.

Die Landschaft am Cap Formentor ist einzigartig, die Klippen steil und das Wasser tiefblau.

Cap de Formentor

Das Cap de Formentor allein ist schon einen Ausflug wert!

Die meisten Touristen fahren von hier aus weiter in Richtung des Leuchtturms, dem offiziell nördlichsten Punkt von Mallorca. Wir entschieden uns stattdessen die Buchten Cala Figuera und Cala Murta zu besuchen.

Insbesondere die von der Straße weiterentfernte Cala Murta ist ein absoluter Traum. Klein, leer und ab vom Schuss liegt die kleine Bucht und wenn man Glück hat, ist man der einzige Besucher weit und breit. Außer ein paar Bergziegen oder Esel, die in der Ferne Laute von sich geben.

Leider ist der Strand nicht sandig, sodass Wasserschuhe, mindestens aber Flip-Flops von Vorteil wären, wenn man auch baden möchte. Das Wasser ist super klar und sauber – kein Wunder, hier kommen ja auch nicht viele Menschen hin, die die Bucht verschmutzen könnten.

Anfahrt:
Mit dem Auto Richtung Cap de Formentor. Nach dem ersten Aussichtspunkt und vor dem Leuchtturm an der Straße parken und den Schildern zu Cala Figuera bzw. Cala de Murto zu Fuß folgen. Zur Cala de Murto läuft man von der Straße aus etwa 20-25min über einen relativ ebenen, schattigen Schotterweg.

Cala Murta

Klein, einsam und voll ab vom Schuss liegt die kleine Bucht Cala Murta.


2. Die kleinen Buchten von Cala d’Or

In einigen Blogs hatten wir gelesen, dass die Strände in und um Cala d’Or wohl sehr schön sein sollen. Ebenfalls wurde uns gesagt, dass man entlang der Klippen im Süden und Norden auch noch andere coole Buchten findet.

Und es stimmt. Die Küste von Cala d’Ort ist steinig, aber nicht unmöglich zu passieren. Mit gutem Schuhwerk und ein bisschen Zeit ist es absolut kein Problem, sich eine kleine Bucht zu suchen, wo wenige bis gar keine Leute sind. Das Wasser ist hier besonders klar und blau und erinnert mich teilweise mehr an Lagunen in Südostasien als an eine Insel im Mittelmeer.

Besonders fündig wird man um die Strände von Cala Gran, Cala Esmeralda und Cala Ferrera.

Wem das Klettern zu anstrengend ist, der kann natürlich auch an den Stränden relaxen. Unter der Woche ist bei Weitem nicht so viel los wie am Wochenende.

Anfahrt:
Mit dem Auto nach Cala d’Or im Osten der Insel. Das Auto kann man einfach am Straßenrand oder an einem öffentlichen Parkplatz in Cala d’Or parken.

Cala d'Or

Cala d’Or hat nicht nur schöne Strände, sondern auch viele kleine Buchten, die ihr für euch ganz alleine habt.


3. Mondrago Natural Park

Der Mondrago Natural Park nahe der Kleinstadt Santanyi wurde in den 1990ern zum Naturschutzgebiet erklärt. Man wollte nicht nur die wunderbare und vielseitige Vegetation schützen, sondern vor allem den dort heimischen Vögeln weiterhin ein Zuhause gewährleisten.

Der Naturpark umfasst drei Buchten, wobei nur eine Bucht wirklich touristisch entwickelt ist. Dort befinden sich Sonnenschirme, Restaurants und öffentliche Toiletten. Die anderen zwei Strände sind eher ab vom Schuss und man findet sich dort häufig mit lediglich einer Hand voll anderer Touristen wieder.

Auf verschiedenen Wanderwegen kann man den Naturpark auf eigenen Faust erkunden – zu Fuß oder mit dem Fahrrad – und zwischendurch eine Runde baden gehen im kristallklaren Wasser der kleinen Buchten.

Wer einen entspannten Tag in der Natur, weit weg von den Resorts und Badestränden Mallorcas sucht, der ist im Mondrago Natural Park genau richtig.

Anfahrt:
Mit dem Auto Richtung Santanyi, südlich von Cala d’Or. Man kann entweder auf einem der Parkplätze parken (gegen Gebühr) oder direkt am Straßenrand vor dem Parkplatz das Auto abstellen. Vom Auto in den Naturpark läuft man etwa 10 min, je nachdem welche Bucht das Ziel ist.

Mondrago Natural Park

Wenn ihr einen Strandtag abseits der Touristenstrände wollt, dann seid ihr im Mondrago Natural Park genau richtig.


4. Serra de Tramuntana

Wusstet ihr, dass es auf Mallorca ein von der UNESCO ausgezeichnetes Gebirge gibt?

Die Serra de Tramuntana, im Nordwesten der Insel ist eine Must-See Region. Die Landschaft ist hier umwerfend mit einer einzigartigen Flora und Fauna, wie nirgends sonst auf der Insel. Es gibt sogar ein paar Bergseen am Fuße des Puig Major, dem höchsten Berg Mallorcas.

In der Serra de Tramuntana gibt es tolle Panoramastraßen, vielseitige Wander- und Mountainbikerouten sowie beeindruckende Aussichtspunkte.

Valldemossa

Die kleinen Bergdörfer sind authentisch und noch sehr viel traditioneller als der Rest der Insel.

Oh – und nicht zu vergessen sind natürlich die süßen, kleinen Bergdörfer, wie beispielsweise Deia, Soller oder Valldemossa, die man jeweils für ein paar Stunden erkunden kann. Die Orte haben alle ihren eigenen, ganz besonderen Charme und sind im Vergleich zum Rest der Insel noch ziemlich traditionell.

Anfahrt:
Mit dem Auto kommt man am einfachsten in die Berge. Entweder fahrt ihr via Pollenca, im Norden, via Selva oder via Santa Maria del Cami in die Serra de Tramuntana.

Serra de Tramuntana

In den Bergen gibt es viele kleine Hidden Gems, die ihr unbedingt sehen solltet.


5. Torrent de Pareis

Die Schlucht von Torrent de Pareis und der Playa de So Calobra, unweit von Sa Calobra, war definitiv eines unserer Highlights auf diesem Trip.

Die Natur hier ist einfach atemberaubend schön. Ich kenne kaum einen anderen Ort, wo sich Berge und Meer so nahe sind wie hier. Auf der einen Seite der Canyon, auf der anderen Seite ein einsamer* Strand mit tiefblauem, kristallklaren Wasser.

*An dieser Stelle wichtiger Tipp: dieser Ort ist NUR einsam, wenn man vor den Tagestouristen kommt, d.h. um 8 Uhr spätestens sollte man dort sein und sich wieder von den Socken machen, sobald die Reisebusse angerauscht kommen!

Der kurze Spaziergang inkl. der beleuchteten Tunnel durch die Felsen von Sa Calobra bis zum Torrent de Pareis dauert nur etwa 10min und ist auch mit normalen Schuhen gut machbar. Wenn ihr jedoch in den Canyon reinlaufen möchtet, empfiehlt es sich, Wanderschuhe dabei zu haben, da der Untergrund oft uneben und steinig ist. Auch der Strand vorne ist steinig, daher unbedingt Wasserschuhe tragen, wenn ihr Schwimmen gehen wollt.

Torrent de Pareis Canyon

Eine Wanderung durch den Torrent de Pareis Canyon ist garantiert ein super Abenteuer für jeden Naturliebhaber.

Wenn man aus dem letzten Felstunnel rauskommt, seht ihr auf der rechten Seite direkt eine Informationstafel mit Gehzeiten und Routenoptionen durch den Canyon. Den Wanderern unter euch rate ich, hierfür definitiv ein paar Stunden einzuplanen und ausreichend Wasser mitzunehmen, denn hinter Sa Calobra gibt es tatsächlich keine Geschäfte, Snack Bars oder Verkaufswägen mehr, sondern wirklich nur noch Natur. 🙂

Anfahrt:
Mit dem Auto über die Panoramstraße nach Sa Calobra (Achtung: sehr serpentinenreiche Straße!). Von Sa Calobra aus zu Fuß zum Torrent de Pareis.

Torrent de Pareis Lagoon

Torrent de Pareis sieht einfach aus wie eine wunderschöne Lagune in irgendeinem Reisemagazin.

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